Kapitel 1 - Ihre Vorlieben, Möglichkeiten und Ziele prüfen
Bevor Sie mit Freizeit- und Bildungsangeboten in der Landwirtschaft beginnen, müssen Sie unbedingt die erreichbaren Ziele des Hofes identifizieren. Diskutieren und überdenken Sie die Ziele mit allen Parteien, die die Entscheidungsfindung beeinflussen können. Wenn eine/r der "PartnerInnen" nicht die gleichen Ziele verfolgt wie Sie, so wird der Erfolg begrenzt sein und es kann zu zwischenmenschlichen Stress kommen. Daher müssen sich ALLE PartnerInnen (Familienmitglieder oder externe PartnerIn) treffen und ihre persönlichen und geschäftlichen Ziele ernsthaft erläutern.
Definieren Sie Ihre Ziele
- Welche Art von BesucherInnen möchten Sie anziehen?
- Welche Art von bereits bestehenden KundInnen können Sie mit Ihrem Freizeit- und Bildungsangebot begeistern?
- Welche Art von BesucherInnen können Sie in Zukunft gewinnen?
Nachstehend einige Hinweise zu Ihren BesucherInnen und was Sie erwarten könnte:
- Schulen, Jugendgruppen und Gemeindemitglieder empfinden Exkursionen auf einen Bauernhof meist als sehr angenehm. Die LehrerInnen können das Gelernte sehr gut mit dem Unterrichtslehrplan verknüpfen.
- Bei Betriebsbesichtigungen für örtliche Unternehmen und Gemeindeverwalter haben Sie die Möglichkeit, Ihr Agrargeschäft vorzustellen und erlauben es den BesucherInnen, das gegenwärtige Tagesgeschäft auf dem Hof aktiv mitzuerleben. Das kann dann sehr vorteilhaft sein, wenn die Landwirtschaft ein integraler Bestandteil der Gemeinschaft ist.
- Erwägen Sie einen Rundgang speziell ausgelegt auf die Medienbranche, bei dem Sie die Vorzüge und Besonderheiten Ihres Hofes hervorheben. Dies kann von Vorteil sein, um JournalistInnen besser auf künftige Nachrichten aus dem Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel vorzubereiten.
- Der gewählte Beamtenkreis kann von den Erkenntnissen einer Farmbesichtigung profitieren, wenn es um wichtige Entscheidungsfindungen geht, die die Gemeinschaft betreffen. Erwägen Sie die Organisation einer Tour für die lokalen BeamtInnen. Laden Sie auch AnwohnerInnen und die Medien ein und regen Sie zu einer Interaktion / Diskussion mit Ihren Vertreterinnen an.
