Modul 4 – Integration von jungen Flüchtlingen und benachteiligten Schüler/innen

Hofbesuche bringen besonders Vorteile für Lehrer/innen, die Schüler/innen mit Schwierigkeiten in regulären Schulsystem unterrichten. Klassen mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedarfen (z. B. Flüchtlinge, Kinder mit Migrationshintergrund und Schüler/innen mit Entwicklungsstörungen, Lernbehinderungen oder sozialen Problemen) erhalten intensive und neue Erfahrungen, jenseits von herkömmlichen Lernmustern und der Konkurrenz in Klassenraum. Besuche auf Biohöfen können Lehrer/innen bei der Integration dieser Kinder und Jugendlichen unterstützen.

Betriebsleiter/innen, Lehrer/innen und Mitarbeiter/innen von Serviceagenturen, die mit Flüchtlingskindern und behinderten Schülern arbeiten, müssen über Grundkenntnisse über interkulturelles Verhalten und Kommunikation sowie über die unterschiedlichen Benachteiligungen, Anforderungen und Bedürfnisseverfügen. Das Modul wird für diese Zielgruppen praktische Hinweise und Instrumente für Betriebsbesuche vermitteln und Best-Practice-Beispiele vorstellen, die zeigen wie die Erfahrungen und Lernmöglichkeiten für die unterschiedlichen Flüchtlingsgruppen und Teilnehmer/innen mit Behinderungen für ihre speziellen Bedürfnisse organisiert werden können.

Was ist das Ziel dieses Moduls?

  • Einheit 1. Erläuterung der großen Vielfalt der Zielgruppen Flüchtlingskinder und benachteiligte Schüler/innen und ihre besonderen Bedarfe.
  • Einheit 2. Beschreibung der unterschiedlichen Anforderungen und Ansätze für die Integration dieser Zielgruppen durch Biohof-Besuche.
  • Einheit 3. Präsentation von Praxis-Beispielen, die zeigen, wie Betriebsbesuche für die verschiedenen Zielgruppen organisiert werden können.

Nach Abschluss dieses Moduls werden Sie gelernt haben:

  1. Grundkenntnisse über interkulturelles Verhalten und unterschiedliche Benachteiligungen der Zielgruppen.
  2. Grundkenntnisse über interkulturelle Anforderungen und besondere Bedürfnisse, die bei der Planung und Durchführung von Betriebsbesuchen für diese Zielgruppen zu berücksichtigen sind.
  3. Good-Practice-Beispiele erfolgreicher Projekte mit Hofbesuchen für unterschiedliche Zielgruppen.

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