Kapitel 3 – Methoden für eine erfolgreiche Begrüßung und ein sinnvolles Feedback

Den Rahmen einer Hofführung bilden die Begrüßung und Verabschiedung. Am Anfang sollte der Gruppe die Möglichkeit gegeben werden, zunächst in Ruhe auf dem Hof anzukommen, ehe die Erkundung startet. Hier können erste Eindrücke gesammelt, in das Thema eingeführt und Erwartungen geklärt werden. Auch wird hier der Ablauf des Tages nochmal verdeutlicht.

Am Ende sollte nochmal Platz für Rückfragen gehalten werden. Durch eine abschließende Feedbackrunde erhält der Hofbegleiter die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. In diesem Kapitel lernen sie passende Methoden kennen, um Ihre Hoferkundung abzurunden.

Die Begrüßung

Begrüßung der Teilnehmer:

Zu Beginn sollten Sie sich und Ihren Betrieb immer kurz vorstellen. Brechen Sie das Eis und sorgen Sie für eine Wohlfühl-Atmosphäre (z.B. „mein Sohn ist auch in der 4. Klasse.“) und machen Sie die Klasse auf Ihren Hof neugierig (z. B. ein neugeborenes Kälbchen). Benennen Sie die verschiedenen Einrichtungen auf dem Hof, erklären Sie den Kindern und Jugendlichen, wo sie ihre Jacken und Rucksäcke ablegen können und was sie für die Hoferkundung benötigen (z.B. Bleistift, Block etc.). Weisen Sie auch auf die sanitären Einrichtungen hin, die die Kinder und Jugendlichen benutzen können.

Kennenlernen der Gruppe/ Lernziele erfahren:

Wer war schon mal auf einem Bio-Hof? Und wer weiß, was die biologische Landwirtschaft ausmacht? Was wollt ihr heute lernen? Diese Fragen helfen den Kindern sich die Motive und Ziele des Hofbesuchs noch einmal klarzumachen. So werden sie aufmerksamer zuhören und mitmachen und werden auf das Thema fokussiert. Wenn Sie eine besonders kleine Gruppe betreuen oder es sich um ein komplexes Projekt handelt, sollten Sie die Kinder namentlich ansprechen. Halten sie dazu Kreppband und Stifte für Namensschilder bereit.

Der Tagesablauf:

Geben Sie Ihrer Gruppe einen kurzen Überblick, was sie heute wann genau erwartet. Erläutern Sie dabei auch die Hofregeln und erklären Sie, warum diese Regeln so wichtig sind. Ein Bauernhof ist kein Spielplatz und Nutztiere sind keine Haustiere, stellen Sie deutlich klar, dass Sie hier zu keinen Kompromissen bereit sind.

Zusatzinformation Checkliste Nr. 2_Regeln für den Hof (pdf)

Das Feedback und die Verabschiedung- Methoden für das Feedback

Durch eine strukturierte Verabschiedung können die Kinder nochmal ihre Erlebnisse und Eindrücke zusammenfassen. Durch unterschiedliche Feedbackmethoden erhält zudem der Hofbegleiter die Möglichkeit seine Hofführung zu reflektieren. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über gängige Feedback-Methoden und die Vorteile der einzelnen Herangehensweisen.

Zusatzinformation Arbeitsblatt Nr. 1_Feedbackmethoden (pdf)