Kapitel 3 - Innovative Vermarktungsideen für Bildungsprojekte auf Ihrem Bauernhof

  1. Zufriedene Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg. Sind Ihre Kunden zufrieden, so kommen sie wieder und werden ihren Freunden von Ihrem Unternehmen erzählen. Lernen Sie unbedingt die Namen Ihrer Stammkunden, merken Sie sich ihre Präferenzen und halten Sie diese für sie bereit. Wenn Sie nicht alles im Kopf behalten können, sollten Sie eine Datenbank anlegen, denn das sind die entscheidenden Feinheiten, die den Erfolg ausmachen.
  2. Entwickeln Sie eine E-Mail-Kontaktliste. Recherchieren Sie Ernährungs-, Umwelt- und Natur-Magazine, Vereine und Verbände, lokale Schulbehörden und andere Menschen, die Aktivitäten im Freien lieben. Ihre Kontaktliste wird Ihr wichtigstes Gut sein, daher sollten Sie Ihren Kunden mindestens zweimal im Jahr schreiben.
  3. Achten Sie auf Ihre Kunden und Sie werden erfolgreich sein. Menschen kommen nicht, um zu jagen, zu fischen oder auf einem Pferd oder Traktor zu reiten. Sie kommen, um Spaß zu haben und zu entspannen. Sie befinden sich im Gastgewerbe, daher fragen Sie Ihre Kunden immer, was ihnen an ihrem Aufenthalt gefallen hat und was verbessert werden könnte.
  4. Achten Sie auf Details. Stellen Sie sicher, dass jeder Anruf umgehend angenommen und fachgerecht beantwortet wird. Ihr Anrufbeantworter sollte professionell besprochen werden und jede eingehende Nachricht muss schnellstmöglich bearbeitet werden.
  5. Lassen Sie Ihre Nachbarn von Ihnen wissen. Schließen Sie sich der Handelskammer an, sprechen Sie mit Tankstellenbesitzern, Cafés, Clubs, Motels und benachbarten Bauernhöfen. Geben Sie den Leuten Ihre Broschüre und vergewissern Sie sich, dass die Leute in Ihrer Umgebung von Ihnen wissen. Beginnen Sie zuerst in der näheren Umgebung und erweitern Sie schrittweise Ihren Radius.
  6. Senden Sie Informationen über Ihren Betrieb an Zeitschriften und Zeitungen. Das können  Nachrichten über Neubauten, eine spezielle Zucht, eine kurze Geschichte oder Ideen für einen Artikel sein, alles, was Ihre Kunden interessieren könnte. Bedenken Sie, dass auf jede E-Mail auch ein persönliches Telefonat folgen sollte. Außerdem könnten Sie wichtige potentielle Interessenten zu einem kostenlosen Aufenthalt einladen.
  7. Abonnieren Sie Broschüren und Literatur von anderen Anbietern, die Ihrem eigenen Unternehmen ähnlich sind. Recherchieren Sie deren Angebote und Preise. Sehen Sie sich die Broschüren der Konkurrenz an. Was gefällt Ihnen? Was missfällt Ihnen daran? Nehmen Sie das zum Anlass, um Ihr Material entsprechend zu verbessern.
  8. Produzieren Sie Qualitätsbroschüren- und werbematerialien. Bei Prospekten gilt „weniger ist mehr“. Erschlagen Sie den Leser nicht mit zu viel Text. Verwenden Sie stattdessen lieber ansprechende Fotos. Stellen Sie einen Grafiker ein oder bitten Sie möglichst viele erfahrene Unternehmer um Feedback, bevor Sie in den Druck gehen. Verwenden Sie kein Kopiergerät und drucken Sie in Farbe. Ja, Farbe ist teurer als eine Schwarz-Weiß-Broschüre, sie zeigt aber auch eine Verpflichtung zur Qualität und zieht viel mehr Aufmerksamkeit auf sich.

Beispiel-Informationsbroschüre aus England